Liebe Besucher,

 

auf dieser Webseite können noch nie da gewesene, spektakuläre Luftaufnahmen von Sanktmartin, aus der Vogelperspektive bestaunt werden. Unter dem Reiter "Bildergalerie", sowie "Videos" findet sich eine Auswahl an Luftaufnahmen.

 

Auch unter den anderen Reitern findet sich Wissenswertes rund um unser Heimatdorf. 

 

 

 

Michael Messer 


Aktuelles

Das Ende des 1. Weltkrieges jährt sich in diesem Herbst zum 100. mal. Auf der Fotomontage ,,Zur Ehre der toten und lebenden Helden von St. Martin“ sind, von einem Lorbeerkranz umrahmt, 34 Gefallene und 104 Überlebende dieses Krieges abgebildet. Unsere Heimatgemeinde Sanktmartin hatte 103 Gefallene und Vermisste zu beklagen.

 

(Quelle: Anton Karl – Dr. Anton Peter Petri: Heimatbuch der Gemeinde Sanktmartin im Arader Komitat.)


Zeichnungen und Texte zu unserer Geschichte

 

Licht und Schatten!

 

Wie war sie wohl – die erste Begegnung unserer Ahnen, vor etwa 275 Jahre mit der neuen Heimat?

Entsprach sie ihren Vorstellungen? War es dies, was Sie sich erhofften, oder hätten sie am liebsten Kehrt gemacht?   

                                                                                                                                                                       

Wir werden es wohl nie erfahren!

 

Zuhause herrschte noch die Leibeigenschaft, eine Lebensform zwischen Sklaverei und Hörigkeit, von der sie sich freikauften.

In der neuen Heimat wurde ihnen vom Grundbesitzer zugesichert als freie Bauern, das zur Verfügung gestellte Land zu bewirtschaften.   

 

 

In diesem Werk wird unsere fast 300-jährige Geschichte, Ankunft, Wirken und Ausbruch dargestellt

Vielen Dank an meinen Freund Werner Merkel, der es geschafft hat, dieses Werk so ausdrucksstark, fotografisch ins richtige Licht zu stellen. 

Keine Generation, vor oder nach uns, kann die Entscheidung unserer Ahnen, ihr Leben selbstbestimmt und in Freiheit zu leben, besser nachvollziehen als wir.    

 

Um eine dauerhafte Versorgung mit Wasser zu sichern wurden Brunnen gegraben.

 

 

Eine der wohl ersten Arbeiten!? Das Grundwasser war in einer Tiefe von 3-4 Meter. Der Brunnen wurde auch zum Kühlen von Lebensmitteln genutzt.

Nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern um ihre Ländereien aufzuwerten, warben die Grundherren Siedler an. Johann Georg Harrucker, dem auch die Ländereien um das spätere Sanktmartin gehörten, wusste aber auch, dass dies ohne Zugeständnisse und Unterstützung der einwanderungswilligen Menschen nicht geht.

 

Um einen Anreiz zu schaffen, sicherte er ihnen „die Freiheit zu und sie niemals den Lasten der Leibeigenschaft zu unterwerfen“.

 

Letztendlich war es ein Geben und Nehmen!

 

Brunnen auf der Kuhweide                                                                                                                                                           Bildaufnahme Josef Messer 1998

Der Ziehbrunnen war lange Zeit die Lebensquelle für Mensch und Tier. Kein anderes Wiedererkennungsmerkmal hat die Pannonische Tiefebene so geprägt wie der Ziehbrunnen.

 

 

Dieses Wahrzeichen ist Weltkulturerbe würdig!

 

 

Weitere Zeichnungen zur Ansiedlung folgen in dieser Rubrik in regelmäßigen Abständen.

Ein weiteres Projekt zur Dokumentation und fotografischen Erfassung der vorhandenen landwirtschaftlichen Geräte, Werkzeuge, Gebrauchsgegenstände, Küchengeräte etc., und vieles mehr, wurden angegangen.

 

 

Sylvia Burger unsere jüngste Landsmännin (Landsfrau) in Sanktmartin, wird dieses Projekt fotografisch unterstützen. Sie beginnt im Herbst 2018 ihr Germanistikstudium in Temesvar und wird nebenbei einen Beitrag für unsere Gemeinschaft leisten.

 

Dieses Projekt kann in kürze unter der Rubrik "Dokumentationen Gebrauchsgegenstände" verfolgt werden.


Bildaufnahmen Sylvia Burger


 

In Kürze werden unter dieser Rubrik weitere, neue

 

Inhalte bereitgestellt.  

 

 

Haben sie sich schon die Rubriken "Kirche", "Friedhof", "Nepomukkapelle", "Ausstellungen",

 

"Bildergalerie", sowie "Videos" angesehen?

 

Michael Messer

 

 

 


Sanktmartin, März 2016 © Patrick Messer