„Das schönste Wappen auf der Welt, das ist                   ein Pflug im Ackerfeld.“



              „Das schönste Wappen auf der Welt, das ist ein Pflug im Ackerfeld.“

 

„Es ist wie wenn uns das Bild sagen wollte: wir Bauern, reden zwar nicht viel, doch wir sind stolz auf unsere Arbeit. Und wir haben das schönste Wappen. Zwar kann es nicht von großen Heldentaten berichten, die jemand draußen in der Welt vollbracht hat, doch dafür reicht es bis an den Uhrsprung, bis dorthin, wo vor Jahrtausenden das sesshafte Leben begann. Denn das war immer schon die Bedingung einer jeden Heldentat: eine dampfende Schüssel, täglich auf den Tisch, damit der Held bei Kräften bleibt und sein Tagwerk beginnen kann. Und so kommt es, dass unser Wappen auch das älteste ist. Es stellt die älteste Berufung dar.

 

Es fordert seine Träger und all die, die es werden wollen, auf, sich aufzuraffen, in die Hände zu spucken, den Boden urbar zu machen und ihm unter Aufbietung aller Kräfte all jene Früchte zu entlocken, die fürs tägliche Leben wichtig sind.

 

Wir, die Bauern, waren die ersten Gärtner - und wir haben euch, die ihr Geistliche, Krieger, oder Gelehrte wart, mit Nahrung versorg, wie das auch Mütter für ihre Kinder tun, von Uhrzeiten an. Wenn euch der Preis zu hoch war und ihr meintet, dass euch die Plünderung billiger kommt, dann seid ihr mit euren Pferden und Waffen gekommen und habt euch bei uns bedient. Wir haben euch ohnehin immer den Zehenten geben müssen, haben auch die Straßen und Brücken repariert, damit ihr besser in den Krieg und zur Jagt reiten konntet und damit wir euch die Steine für eure Häuser liefern durften.

 

Die großspurigen Wappen habt ihr euch dann selbst umgehängt, ihr feinen Herren - und uns dabei vergessen. Doch wir brauchen eure Ehrung nicht. Wir wissen, wer wir sind, was wir leisten und dass ihr es seid, die von uns abhängig sind, nicht umgekehrt.  „

 

                                                                                                                                          Auszug aus dem Buch – Die Alpen Philosophie-

 

                                                                                                                                                                                        Von Rahim Taghizadegan & Eugen Maria Schulak


Die Waffe unsere Ahnen mit der sie, das Land eroberten.


Wie in unserem Heimatbuch von Anton Karl und Dr. Peter Petri beschrieben, ist dieser Pflug,aus der Gegend um Bad Mergentheim,
Wie in unserem Heimatbuch von Anton Karl und Dr. Peter Petri beschrieben, ist dieser Pflug,aus der Gegend um Bad Mergentheim,



  1. Sähmaschine.   2 Heugabel und Dreschflegel.   3. Hand Dreschmaschine.   4. Sanktmartiner bei der Weizen Ernte.                           5. Das Korn wird zum Trocknen auf dem Dachboden gebracht.   6. Sanktmartiner beim Dreschen  

                                                       Vater bringt die Mais Ernte nach Hause

Der Herbst war schon als Kind für mich die schönste Jahreszeit. Auch Frühling und Sommer haben ihren Reiz, doch da herrsche meist Unruhe und Hektik im Dorf. Die Menschen waren immer in Eile, auf dem Fahrrad, zur Arbeit aufs Feld, oder auf dem Nachhauseweg zum Füttern der Tiere. Mann grüßte sich nur kurz im vorbeifahren, und klagte über die große Hitze, zu wenig oder zu viel Regen, und die wahrscheinlich schlechteste Ernte seit Jahren. Doch das Krächzen der schwer beladenen Pferdewagen im Herbst, die durch die Gassen heimwärts fuhren, und die zufriedenen Gesichter der Dorfbewohner, lies erahnen wie ertragreich wieder mal die die Ernte war. Und plötzlich hatten die Menschen wieder mehr Zeit für einander.




Der Weidenkorb wurde in der Korbflechterei in Sanktmartin angefertigt.

(Kuarab)

Einer der nur noch wenigen Mais Speicher die im Dorf stehen.

(Kukuruzkuarab)

 

Viele Konstruktions - Balken dieser Mais-Speicher haben  Zapfenlöcher an Stellen die mit ihrer jetzigen Konstruktion nichts zu tun haben. Nicht zu übersehen sind die Löcher auch an einem Balken, auf diesem Foto. wie auch auf diesem Foto zu sehen ist. Das bedeutet dass sie schon einmal verbaut waren. Zu vermuten ist das sie teil von Dachkonstruktionen der ersten Siedlerhäuser waren. Da Holz Mangelware war, wurden die Balken, nachdem sie beim Bau von größeren Häuser nicht mehr passend waren, anderweitig verwendet. Diese Vermutung muss noch gründlicher untersucht werden.

 



Gukuruz Obribbelmaschi
Maschine zum trennen der Maiskörner vom Kolben
Die übrig gebliebenen Körner am Kolben wurden mit Diesem Gerät entfernt
Die übrig gebliebenen Körner am Kolben wurden mit Diesem Gerät entfernt